Archiv der Kategorie: Veterinäramt_Infos

Risikobewertung und Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen

Link zur Risikobewertung des FLI

Einen aktuellen Link zur Risikobewertung des FLI zur Einschleppung der ASP finden Sie hier:
>>>> Risikobewertung des FLI zur Einschleppung der ASP

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00003303/ASP_Risikobewertung_2017-07-12.pdf

Ein Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen

gibt es hier zum Download:
merkblattbeprobungwildschwein
>>>>> Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen

( Beachte: es gibt Vorder- und Rückseite)

Afrikanische Schweinepest in Tschechien

Chronologie der Afrikanischen Schweinepest in Tschechien:

(Stand 05.07.2017)
Offizielle Meldungen aus Tschechien an die EU:

27.06.2017:

  • 21.06.2017 Fund eines toten Wildschweines in der Nähe der Stadt Zlin.
  • 26.06.2017 Kadaver ASP positiv.
  • 22.06.2017 Fund eines weiteren Kadavers ca. 150m entfernt
  • 27.06.2017 Kadaver ASP positiv

29.06.2017:

  • In der Nähe des Fundortes wurden keine weiteren Kadaver gefunden. Schweinehaltungen in der Nähe wurden klinisch untersucht und beprobt. Der nächste bekannte Ausbruchsherd der ASP ist 400km (Ukraine) bzw. 500km (Polen) entfernt. Da die Fundorte in der Nähe einer stark mit LKWs befahrenen Landstraße liegen, werden menschliche Faktoren als
    Einschleppungsursache vermutet.

Seit dem 29.06.2017 wurden 8 weitere Fälle bei der OIE gemeldet (siehe Tabelle). Sämtliche Fundorte befinden sich in einem Gebiet mit einer Ausdehnung von ca. 1x2km in direkter Nähe zu Siedlungsgebieten der tschechischen Stadt Zlín.

Diverses Informationsmaterial für Jäger, Landwirte, Tierärzte  zur Afrikanischen Schweinepest finden Sie unter:
www.tierseucheninfo.niedersachsen.de

Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest

Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen

auf Grundlage der Schutzmaßregeln gemäß Schweinepest-Verordnung, ergänzt durch die Empfehlungen der niedersächsischen Sachverständigengruppe ASP und der Ergebnisse des Treffens der Jagd- und Veterinärreferenten der Bundesländer im Januar 2017

Einrichtung von Gebieten

  • Einrichtung eines gefährdeten Bezirks mit vorzugsweise 15 km Mindestradius um den Abschuss- oder Fundort. Gebietsgröße und Grenzverlauf nach Risikobewertung unter Einbeziehung folgender Kriterien: Habitat, Jahreszeit, Nahrungsangebot,
    Wildschweinpopulation, Tierbewegungen, natürliche und künstliche Hindernisse, Überwachungsmöglichkeiten;
  • Einrichtung einer Pufferzone um den gefährdeten Bezirk herum; Radius sollte in etwa dem Radius des gefährdeten Bezirks entsprechen.

Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest weiterlesen

Afrikanische Schweinepest erreicht Tschechien

Erste Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in der Tschechischen Republik

Ungefähr 300 km südöstlich von Prag wurden zwei verendete Wildschweine entdeckt, die mit ASP infiziert waren. Damit ist die ASP rund 300 km Luftlinie bis an die deutsche Grenze vorgedrungen. Letze „räumlich nahe“  Nachweise waren noch 400 km weiter östlich in der Ukraine zu verzeichnen. Afrikanische Schweinepest erreicht Tschechien weiterlesen

Staphylococcus aureus

Im Landkreis Uelzen wurde aktuell bei Schwarzwild eine Infektion mit dem oben genannten Erreger nachgewiesen. Die Stücke wurden ursprünglich mit dem Verdacht auf „Räude“ untersucht, da die äußerlichen Symptome (kahle, teilweise eitrige Stellen, Apathie, etc.) die Vermutung nahe legten.

ACHTUNG: Es ist sowohl eine Übertragung auf Tiere als auch auf Menschen möglich!

Der Erreger kommt häufig in der Natur vor. Zu einem Krankheitsausbruch kommt es aber nur bei für den Erreger günstigen Bedingungen und schwachem Immunsystem.

Der Erreger kann hoch ansteckend sein und ist teilweise multiresistent.

Die Krankheit kann z. B. in eitrigen Entzündungen der Haut, der Schleimhäute, Rachen-, oder Lungenentzündungen, aber auch Hirhautentzüngungen u. a. verlaufen.

Vorfall: Ein Schweißhund im Landkreis Uelzen hatte nur kurz Kontakt mit einer erkrankten Sau. Zwei Tage später roch er extrem aus dem Fang, in den folgenden Tagen schwoll der Hals an, er atmete unter Belastung schwer. Ansonsten verhielt er sich völlig normal und zeigte keine körperlichen Auffälligkeiten. Diagnostiziert wurde eine eitrige Rachenentzündung. Die anderen Hunde im Rudel hatten keinenKontakt mit dem Stück. Sie zeigten erst etwa eine Woche später erste Symptome.

Trichinenprobenannahme eingeschränkt

Trichinenschau im Frühjahr/Sommer nur noch montags und freitags

Die letze Probenannahme und -untersuchung mittwochs findet am
Mittwoch, den 22.02.2017  statt.
In den Monaten März bis September findet die Probenannahme sowohl in Uelzen als auch in Bad Bevensen nur noch montags und freitags in der Zeit von 8.00 h – 9.00 h (VetAmt) bzw. 9.30 h – 11.30 h (Henke) statt.

Verschiebungen aufgrund von Feiertagen im 1.Halbjahr 2017:

Ostern:
Fr., 14.04.17    –> vorgezogen auf Do., 13.04.17
Mo., 17.04.17 –> verschoben auf Di., 18.04.17

1.Mai:
Mo., 01.05.17 –> verschoben auf Di., 02.05.17

Pfingsten:
Mo.,05.06.17 –> verschoben auf Di., 06.06.17

Vogelgrippe im Landkreis Lüneburg

Nachweis von H5N8 bei einer toten Stockente in Dahlenburg

Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut wies bei einer toten Stockente in Dahlenburg im Landkreis Lüneburg die Vogelgrippe nach. Da keine weiteren erkrankten oder totne Tiere nach dem Fund in der vergangenen Woche entdeckt wurden, verzichtet der Landkreis auf die Einrichtung eines Sperrbezirks. Bereits seit Anfang Dezember muss das gesamte Geflügel im Landkreis Lüneburg zum Schutz gegen die Vogelgrippe im Stall bleiben.
Nachweis des H5N8-Virus in Niedersachsen – bisher bei 23 Wildvögeln
(nach Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)
Die Geflügelpest breite sich noch immer aus.

Aujeskysche Krankheit (AK) im Landkreis Uelzen

Im Landkreis Uelzen wurde erstmals ein Wildschwein auf AK positiv getestet. Auch im Kreis Celle und in Süd-Ost Niedersachsen wurde diese anzeigepflichtige Krankheit festgestellt.

Der Menschen ist für die Erkrankung nicht empfänglich und das Fleisch von Haus- und Wildschweinen kann bedenkenlos verzehrt werden. Aber neben Schweinen können auch andere Tiere erkranken. Für Fleischfresser ist das Virus höchst gefährlich.
Die Infektion erfolgt durch Aufnahme von Blut oder rohem Fleisch infizierter Schweine.
Tierhalter werden zur besonderen Vorsicht ermahnt. Für Hunde, Katzen und Wiederkäuer ist diese Krankheit grundsätzlich tödlich. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Insbesondere der Kontakt von (Jagd-)Hunden mit dem rohen Fleisch, den Exkrementen und Sekreten von Wildschweinen ist zu vermeiden. Also den Hund von Aufbrüchen fernhalten, damit er sich nicht infizieren kann. Es gibt bisher keinen Impfstoff gegen das AK-Virus.

Schweinehalter, die zugleich Jäger sind, sollten besondere Vorsicht walten lassen.

Weitere Informationen findet man unter:
www.tierseucheninfo.niedersachsen.de unter dem Themenbereich
„Anzeigepflichtige Tierseuchen“

Auch im Landkreis Göttingen wurde erstmals diese Krankheit bei Wildschweinen festgestellt. (15.12.16)