Kurs Standaufsicht

Die Jägerschaft bietet wieder einen Kurs zur Standaufsicht an

Termin: 12.6.2022 von 9.00 – 12.00 Uhr auf dem Schießstand in Linden.

Anmeldung beim Schießobmann Mark Skupin:

Teilnahme nur mit Anmeldung per Mail an Mark Skupin:
Mark.Skupin (at) t-online.de
• Adresse,
• Name,
• Geburtsort und
• Geburtsdatum
lesbar angeben.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

In 2022 keine Förderung von Drohnen zur Kitzrettung durch BMEL

Im vergangenen Jahr 2021 wurden Drohnen mit Wärmebildkamera zur Kitzrettung vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert. Unter anderem konnten Jägerschaften diese Förderung mit bis zu 2 Drohnen beantragen. Im Jahr 2022 soll es diese Förderung nicht mehr geben.

Im Jahr 2021 wurde durch das Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) die Anschaffung von 900 Drohnen für die Rehkitzrettung gefördert. Insgesamt wurde 2021 drei Millionen Euro durch das BMEL zur Verfügung gestellt.
Das BMEL gab (lt. Pirsch) bekannt, dass die Förderung zur Rehkitzrettung einmalig und auf das Jahr 2021 begrenzt gewesen sei. Es sei kein neues Programm vorgesehen, verkündete eine Sprecherin des von den Grünen geführten Landwirtschaftsministeriums.

Online-Schulungen vom Veterinäramt

Veterinäramt bietet Onlineschulung zum kundigen Jäger und zur Trichinenprobenentnahme an

Coronazeiten ändern vieles und machen anderes möglich. Das Veterinäramt – Dr. Meyer zu Vilsendorf – bietet amtlich durchzuführende Trichinenschulungen als Zoom-Veranstaltung  an.

Die Schulungen würden im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit erfolgen und nach Gebührenverordnung der Veterinärverwaltung GOVV abgerechnet. Die Kosten pro Teilnehmer betragen dann 20,00 € (bei mindestens sechs Teilnehmern). Neben der „amtlichen Trichinenschulung“ könnte auch die Schulung „zur kundigen Person“ bei Bedarf auf diese Weise durchgeführt werden.

Interessierte Jäger können sich per Mail oder auch telefonisch an Dr. Meyer zu Vilsendorf  wenden.

Bereits geplante Termine:

  • Di., 26.04.22 – „Trichinenprobenentnahme durch den Jäger
  • Di., 05.07.22 – „Trichinenprobenentnahme durch den Jäger“
  • Di., 12.07.22 – „kundige Person nach VO EU 853/2004“
  • Di., 13.09.22 – „Trichinenprobenentnahme durch den Jäger“

Beginn: 19.00 h – Dauer etwa 1 Std.

Dr. Ulf Meyer zu Vilsendorf
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
Landkreis Uelzen
Tel.: 05821/477616
FAX: 05821/477617
Mail: u.meyerzuvilsendorf(at)landkreis-uelzen.de

Neuer Vorstand gewählt

Die Jägerschaft hat in ihrer letzten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

In der Mitgliederversammlung vom 18.03.2022 wurde ein neuer Vorstand gewählt; der bisherige Vorsitzende Nikolaus Walther stand nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Unser Dank geht an ihn für seinen unermüdlichen Einsatz!

Nun musste das Amt des Vorsitzenden neu besetzt werden. Die Wahlgänge verliefen harmonisch; einstimmig wurden jeweils die Kandidaten gewählt, so dass sich nunmehr folgender Vorstand für die nächsten vier Jahre für seine Mitglieder einsetzen wird:

Vorsitzender:     Karsten Meyer
Stellv. Vorsitz:    Bettina Heukamp
Schatzmeister:  Dr. Matthias Freistedt
Schriftführer:    Thomas Jahnke

Da wir ein neues Mitgliederverwaltungssystem aufbauen wollen, wird Bettina Heukamp anfangs die Mitglieder noch weiter betreuen.

Wir werden Sie über die neue Aufgabenverteilung informieren.

Nachtjagdverbot Rotwild

Es gilt wieder das Nachtjagdverbot

Mit Allgemeinverfügung vom 04.04.2019 wurde die Aufhebung des Nachtjagdverbotes für Rotwild (Kahlwild und Hirsche der Klasse III) für die Hegeringe 2 bis 14 und die Hochwildhegegemeinschaften Süsing, Suderburg, Oberer Drawehn und Göhrde bekannt gegeben.

Die Aufhebung des Nachtjagdverbotes war befristet und endet am 31.03.2022.
Ab dem 01.04.2022 ist es demzufolge gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 4 des Bundesjagdgesetzes verboten, Schalenwild, ausgenommen Schwarzwild, zur Nachtzeit zu erlegen.

Als Nachtzeit gilt die Zeit von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang.
[Quelle: Bekanntmachung Landkreis Uelzen vom 16.03.2022]

Hochwildring Göhrde – Keine Nachtjagd auf Rotwild im Jagdjahr 2022

Sehr konträr ist im letzten Jahr die fast schon traditionelle Aufhebung des Nachtjagdverbotes auf Rotwild diskutiert worden.

Der erweiterte Vorstand des Hochwildringes hat sich mit deutlicher Mehrheit dazu entschieden, keinen Antrag auf Aufhebung des Nachtjagdverbotes für Rotwild mehr zu stellen.
Die drei Jagdbehörden der Landkreise Lüchow- Dannenberg, Lüneburg und Uelzen sind diesem Votum gefolgt und haben für den Hochwildring Göhrde keine anderslautende Regelung getroffen.
Damit bleibt es bei der gesetzlichen Regelung, dass Rot- (und auch Damwild) nur bei Tageslicht (in der Zeit von 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und 1,5 Stunden nach Sonnenuntergang) bejagt werden darf.
In Fällen starker Wildschäden oder deutlicher Mängel bei der Erfüllung der Abschusspläne (im Hochwildring) können Ausnahmeregelungen beantragt werden.
[Quelle: Bekanntmachung Hochwildring Göhrde vom 01.04.2022]

Landkreis hebt Stallpflicht für Geflügel auf

Pressemitteilungen des LK Uelzen

Landkreis Uelzen hebt Stallpflicht für Geflügel auf (11.03.2022)

Der Landkreis Uelzen hebt die Stallpflicht für Geflügel mit Wirkung zum 14. März 2022 auf. „Nachdem sich die Lage in Nord-Ostniedersachsen weiterhin entspannt hat und auch in den Nachbarlandkreisen keine geflügelpestpositiven Wildvögel mehr gefunden wurden, können wir die Stallpflicht für den Landkreis Uelzen zum 14. März 2022 endlich aufheben“, so Dr. Jörg Pfeiffer, Kreisveterinär des Landkreises Uelzen. Er freue sich für alle Geflügelhalter, dass sie ab Montag ihr Geflügel wieder in die Freiheit entlassen können, so Pfeiffer weiter. Unabhängig davon werde das Veterinäramt des Landkreises Uelzen auch weiterhin die Lage intensiv beobachten. „Wir bitten die Bürger deshalb auch weiterhin, verendet oder erkrankt aufgefundene Wildvögel zu melden, sodass diese zur Diagnostik eingesandt werden können“, so Pfeiffer abschließend.
[Quelle: https://www.landkreis-uelzen.de  Pressemitteilungen]

Feldhuhnprojekt

Förderung der Bodenbrüter, insbesondere Rebhuhn und Fasan

Rebhuhn, Wachtel und Fasan sind unsere heimischen Feldhühner. Das Rebhuhn ist eine Leitart der Agrarlandschaft.

Ihr Lebensraum ist jedoch immer bedrohter, die Populationen sinken:
In den letzten rund 50 Jahren ging es steil bergab. Der Bestand an Rebhühnern hat seit 1980 in West- und  Zentraleuropa um mehr als 90 Prozent abgenommen.

Die Jägerschaft des Landkreises Uelzen praktiziert zwar schon seit Jahrzehnten einen freiwilligen Verzicht auf die Bejagung des Rebhuhns und des Fasans, doch die Bestände haben sich noch immer nicht erholt.

Paarhühner
Paarhühner im Abflug                                        Foto: B.Heukamp

Deshalb haben ausgehend vom Hegering Bienenbüttel engagierte Jäger sich bereits vor einigen Jahren der Problematik angenommen. Das »Projekt zur Förderung der heimischen Feldhühnern« fördert die Biotope dieser rarer werdenden Arten, es beinhaltet intensives Prädatorenmanagement und auch die Auswilderung von Jungvögeln aus autochtonen Beständen. Diese Maßnahmen zielen jedoch nicht nur auf die bejagbaren Feldhühner sondern sie kommen allen
Niederwildarten und Bodenbrütern zu Gute.

Henne im Morgentau
Henne im Morgentau
Foto: B.Heukamp

Das Ziel ist die Schaffung von Populationen,
– die sich selbst erhalten (genügend große Populationsdichte) und
– die in geeigneten Biotopen genügend Nahrung, Deckung, … finden (Biotopverbesserung).

Die Maßnahmen dieses Projekts laufen 3-gleisig ab:

Biotopverbesserung

vor Aussetzung müssen umfangreiche Lebensraumverbesserungen stattfinden

Erhalt und  Schaffung von Rückzugsräumen in der Agrarlandschaft

Schaffung von Anreizen für die Landwirtschaft zur artenverträglichen Bewirtschaftung

Prädatorenmanagement

Eine Bejagung der wichtigsten Prädatoren, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, dient ebenfalls dem Erhalt der Feldhühner und anderer Niederwildarten/Bodenbrüter

Auswilderung

Bestandsstützungen oder Wiederansiedlung durch Auswilderung

Unterstützende Maßnahmen (Fütterung Winter/Frühjahr), bis die Biotope genügend Blühstreifen und Zwischenfrüchte bieten

Biotopverbesserung sollte in allen Revieren ein angestrebtes Ziel sein.

Foto: B.Heukamp

Was kann der Landwirt (zusammen mit dem Revierinhaber) tun:

▷Lerchenfenster anlegen (»Skylark plots« – Idee aus England)
▷ungedrillte Flächenstücke bestehen lassen
▷Anlegen von Brachflächen
▷Der Landwirt könnte z.B. mehrjährige Blühflächen anlegen
• mind. 20 m breit; die Flächen sollten nicht zu schmal sein, denn der Fuchs sucht diese gerne linear ab – optimal wäre 1 ha
• Man sollte jeweils im Wechsel die Hälfte der Fläche umbrechen und neu ansäen, so dass
– immer eine Hälfte als zweijährig Bestand bereit steht
–>   frühe Insekten für Kükenaufzucht
– immer  eine Hälfte einjährig ist
–>  Rückzugsfläche, Deckung
▷Zwischenfrüchte nach der Ernte wären ebenfalls hilfreich.
▷Getreidestoppeln in Streifen höher stehen lassen; hier findet ein Feldhuhn Deckung.
▷ Wegeseitenräume respektieren und nicht abmähen oder umpflügen

==> Schaffung von Diversität der Landschaft und Vernetzung der Landschaft

Blühfläche
Blühfläche als Insektenreservoir               Foto: B.Heukamp

Blühstreifen - Deckung und Nahrung
Blühstreifen – Deckung und Nahrung Foto: B.Heukamp

Mittlerweile machen zahlreiche Reviere im Nord-Landkreis mit, so dass ein Netz von Biotopen und Poulationen entstehen kann.
Gerne werden zur Unterstützung des Projektes Spenden entgegengenommen.

Henne im Morgentau
Henne im Morgentau
Foto: B.Heukamp

B.Heukamp

Aujeszkysche Krankheit im Landkreis Uelzen festgestellt

Im Januar erwiesen sich insgesamt sechs Wildschweine als AK-postiv:

  • viermal in Gerdau (Beprobung auf einer Drückjagd)
  • einmal Suderburg (Fallwild) und
  • einmal Römstedt (gesund erlegt).

Es ist mittlerweile davon auszugehen, dass die Aujeszkysche Krankheit – evtl. noch immer mit Schwerpunkt Südwesten – im ganzen Kreis bei Wildschweinen vorkommt. Da aufgrund der ASP-Lage vermehrt Wildschweine beprobt werden, wird auch die Anzahl der positiven AK-Funde steigen.

in der LJN/ im DJV

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