Jägerschaft

Jägerschaft des Landkreises Uelzen e.V.


 

Mohn und Kamille - es gibt sie doch noch!

Foto: B.Heukamp

 


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Die Jägerschaft des Landkreises Uelzen e.V. ist ein lokaler Verband auf Kreisebene für das Gebiet des Landkreises Uelzen. Die Jägerschaft des Landkreises Uelzen ist dem Landesjagdverband Niedersachsen mit Sitz in Hannover untergeordnet.
Ziel und Wirkungsbereich der Jägerschaft sind u.a. die Förderung von Wildtieren und deren Lebensraum sowie die Vertretung der Jäger in der Gesellschaft. Angestrebt wird ein gesunder Tier- und Pflanzenbestand mit einer Vielzahl von vorkommenden Arten.

Gegründet wurde diese Kreisgruppe 1946. Seit 1979 ist die Jägerschaft Uelzen ein anerkannter Natur­schutzverband. Zur Zeit sind ca. 1600 Jäger in der Jägerschaft des Landkreises Uelzen e.V. organisiert.

 

Landkreis Uelzen:

Der Landkreis liegt im Nord-Osten Niedersachsens und zählt zum östlichen Teil der Lüneburger Heide. Die Landschaft wird agrarisch intensiv bewirtschaftet und weist im Zentrum das Uelzen-Bevenser-Becken mit guten Bodenverhältnissen auf. Das Uelzen-Bevenser-Becken ist umgeben von Höhenzügen, die während der Saale-Eiszeit entstanden und durch sandigen Boden mit ausgedehnten Waldgebieten gekennzeichnet sind.


Unser heimisches Wild

Welche Arten zu den Wildarten gehören wird u.a.  im §2 BJagdG festgelegt. »Wild« heißt aber nicht unbedingt, dass diese Art auch bejagt wird; sie unterliegt lediglich dem Jagdrecht, kann aber auch ganzjährig geschont werden. Einige der bei uns heimischen Wildarten möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen.

Rotwild
(Cervus elaphus)

Rothirsch
Rothirsch
Foto: B.Heukamp

Rotwild zählt zu der Familie der Cerviden und zur Gattung der Edelhirsche.
Größe: 1,10 – 1,50 m (Schulterhöhe)
Gewicht: 60 -150 kg je nach Lebensalter und auch Standort
Paarungszeit: September / Oktober
Setzzeit: Mitte/ Ende Mai, meist 1 Kalb
Lebensraum: Wald und halboffene Landschaften
Im Landkreis Uelzen gibt es diverse Vorkommen, so z.B. im Süsing, in der Göhrde oder auch im Raum Suderburg, Unterlüß.


Rehwild
(Capreolus capreolus)

Reh Foto: B.Heukamp
Reh
Foto: B.Heukamp

Rehwild zählt zu der Familie der Cerviden und zur Gattung Capreolus
Rehwild ist die bei uns am weitesten verbreitete „Hirschart“
Größe: 60 – 75 cm (Schulterhöhe)
Gewicht: bis 30 kg
Paarungszeit: Juil / August (Blattzeit)
Setzzeit: Ende April bis Anfang Juni
Lebensraum: Grenzlinienbewohner; bevorzugt abwechslungsreiche Feld-Wald-Landschaften bzw. lichte unterwuchsreiche Wälder.
Rehwild gehört zu den Wiederkäuern. Rehe fressen neben Gräsern, Kräutern, Blättern, Knospen und jungen Trieben auch Beeren, Waldfrüchte  und gelegentlich auch Feldfrüchte und Knollen. (Beunruhigend für manchen Gartenbesitzer ist die Vorliebe des Rehwildes für Rosenknospen)


Schwarzwild
(Sus scrofa)

Schwarzwild
Schwarzwild
Foto: B.Heukamp

Das Wildschwein gehört zur Familie der Echten Schweine.
Größe: 60 -115 cm (Schulterhöhe)
Gewicht: 45 – 175 kg (je nach Lebensalter und Standort)
Paarungszeit: November bis Januar (auch außerhalb dieses Zeitraumes möglich.)
Setzzeit: Februar bis April (aber auch ganzjährig)
Lebensraum: Grenzlinienbewohner, Kulturlandschaft, Wald (auch zunehmend in dem menschlichen Siedlungsbereich)


Damwild
(Dama dama)

Damwild Foto: B.Heukamp
Damwild
Foto: B.Heukamp

Größe: 85 – 110 cm (Schulterhöhe)
Gewicht: bis 125 kg
Paarungszeit: Oktober/November
Setzzeit: Juni; 1 Kalb, selten 2
Lebensraum:  lichte Laub- und Mischwälder, durchsetzt mit Feldern und Wiesen


Rotfuchs
(Vulpes vulpes)

Fähe Foto: B.Heukamp
Fähe
Foto: B.Heukamp

Der Rotfuchs gehört innerhalb der Familie der Hundeartigen zu den Echten Füchsen
Größe: bis 130 cm
Gewicht: bis 8 – 12 kg
Paarungszeit: Januar bis März
Setzzeit: April bis Mai
Lebensraum: Ursprünglich einsame und Dichte Wälder; heutzutage jeder Lebensraum
Der Fuchs ist ein heimisches Raubtier, das Kleintiere bis zur Größe von Hühnern, Hasen erbeuten kann, sich aber als Allesfresser durchaus von Obst, Früchten,  Ratten, Abfall usw. ernähren kann. Seine Hauptbeute sind jedoch Mäuse. So kann man ihn häufig nach der Wiesenmahnd auf den Grünflächen bei der Mäusejagd antreffen.
Er ist sehr anpassungsfähig und als Kulturfolger mittlerweile in den Städten häufig anzutreffen.


Waschbär
(Procyon lotor)

Waschbär Foto: B.Heukamp
Waschbär
Foto: B.Heukamp

Größe: 45 – 65 cm
Gewicht: 3,5 – 12 kg
Paarungszeit: Januar bis März
Setzzeit: März bis Mai
Lebensraum: Wälder, Parkanlagen oder Gärten mit Baumhöhlen und in der Nähe von Gewässern
Stammt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zur Familie der Kleinbären.


Feldhase
(Lepus europeus)

Feldhase Foto: B.Heukamp
Feldhase
Foto: B.Heukamp

Größe: 42 – 68 cm
Gewicht: bis 6,5 kg
Paarungszeit: Januar bis August
Setzzeit: Februar bis September
Lebensraum: Kulturfolger; typischer Vertreter der Lebensgemeinschaft Feldflur; kommt aber auch im Wald vor


Rebhuhn
(Perdix perdix)

Rebhuhn Foto: B.Heukamp
Rebhuhn
Foto: B.Heukamp

Größe: ca. 30 cm
Paarungszeit: Februar bis Juni
Gelegegröße: 10 -15 Eier
Brutdauer: 23 – 25 Tage, Bodenbrüter, Nestflüchter
Gewicht: 300 – 400 g
Lebensraum: Offene Landschaften (Wiese, Acker, Heide) mit ausreichend Deckung; klein parzellierte Flächen mit viel Randsäumen


Fasan
(Phasianus colchicus)

Fasan Foto: B.Heukamp
Fasan
Foto: B.Heukamp

Größe: 70 -90 cm (Hahn),
Paarungszeit: Februar bis Juni
Gelegegröße: 10 -12 Eier
Brutdauer: 23- 25 Tage
Bodenbrüter, Nestflüchter
Gewicht: bis 1400 g
Lebensraum: Hecken, Büsche, Buchwald, Wiesen, Sumpf, Verlandungszonen, Getreidefelder


Stockente
(Anas platyrhynchos)

Stockente Foto: B.Heukamp
Stockente
Foto: B.Heukamp

Häufigste, bei uns allgemein verbreitete Wildente
Stammform unserer Hausente
Schwimmente
Paarungszeit: Herbst – Verlobungszeit;  Spätwinter/Frühjahr – Paarung
Legezeit: ab Ende Februar
Gelegegröße: 7 – 14 Eier
Brutdauer: ca. 26 Tage
Nestflüchter
Gewicht: 0,7 – 1,6 kg


Graugans

Graugans Foto: B.Heukamp
Graugans
Foto: B.Heukamp

(Anser anser)
Größe: 80 cm
Gewicht: 2,9 – 3,7 kg
Brutzeit: April bis Juni
Brutdauer: 27 -28 Tage
Gelegegröße: 4 – 6 Eier
Lebensraum: Seen mit sumpfigen Umland, angrenzende Weideflächen
Die Graugans ist die größte europäische Gans und der Vorfahre unserer Hausgans.
Erkennungsmerkmal: rosa- (bis orange-) farbener Schnabel und Ruder = Beine
Brutvogel in Norddeutschland.